MEKU-Gruppe
Sechs Gesellschaften aus einer gemeinsamen IT herausgelöst. Bei durchlaufender Produktion.
KUNDE
Automobilnaher Mittelstand mit sechs Tochtergesellschaften. Die IT lief über zwei Rechenzentren in Frankfurt und trug alle Gesellschaften gemeinsam: ein Active Directory, ein SAP-HANA-System, eine Citrix-Arbeitsplatzumgebung, ein Microsoft-365-Tenant.
ANLASS
Nach der Insolvenz 2019 fanden sich für die einzelnen Einheiten branchenbekannte Käufer. Die gemeinsame IT-Basis erschwerte die Veräußerung der Gesellschaften erheblich. Geschäftsführung und Insolvenzverwaltung machten die IT deshalb früh zum Teil des Transaktionsprozesses.
DIE BEDINGUNG
Die Produktion läuft weiter, in allen Einheiten, auch in denen, die noch nicht verkauft sind.
VORGEHEN
- Technische Führung des Carve-outs für die gesamte Landschaft, Ansprechpartner für Geschäftsführung, Insolvenzverwaltung, Berater und Käuferseiten zugleich
- Konsolidierter Fahrplan über alle sechs Gesellschaften, priorisiert und nachvollziehbar dokumentiert
- Trennungsschritte zuerst in einer Laborumgebung simuliert: Abhängigkeiten sichtbar, bevor sie im Echtbetrieb zuschlagen
- Herausgelöst Einheit für Einheit außerhalb kritischer Geschäftszeiten, bei laufendem Betrieb der übrigen
SEITDEM
Jede Einheit erhielt ihre eigenen Daten, ohne Zugriff auf die Daten der anderen Gesellschaften. Die IT-Trennung war damit ein geprüfter Teil der Transaktion.
TECHNIK
Zwei Rechenzentren in Frankfurt · 20 VMware-Hosts · Dell-Storage als Metro-Cluster · Active Directory · Microsoft 365 · Citrix Workspace · SAP HANA
„Sysfacts hat unsere IT in einer Insolvenzsituation carve-out-fähig gemacht und den Weiterbetrieb dabei jederzeit abgesichert. Wir konnten die gemeinsamen Dienste samt SAP kontrolliert trennen und jede Einheit übergabefähig an ihren Käufer überführen."
Rufen Sie am besten an, bevor Sie ausschreiben. Ein erstes Gespräch kostet nichts und dauert etwa fünfzehn Minuten.