Fallstudie Bund

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  • Klient:

    Bund

  • Branche:

    Öffentliche Verwaltung

  • Anzahl der Mitarbeiter:

    200+

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Herausforderung.

Die Einrichtung des Bundes hat eine hohe Anzahl von im Bundesgebiet verteilten Mitarbeitern, die sehr mobil und dezentral arbeiten. Dennoch müssen die Arbeitsplätze zuverlässig abgesichert, isoliert und in einer selbst betriebenen Umgebung gemanagt werden, da hier extrem vertrauliche Daten bearbeitet werden. Unabhängig davon, welches Endgerät der jeweilige Anwender nutzt, musste außerdem die Verfügbarkeit einer hohen Grafikleistung zur Verarbeitung anspruchsvoller Workloads gewährleistet werden. Denn die Organisation benötigte auch grafisch anspruchsvolle Applikationen zur Bearbeitung von Bild- und Videomaterial.

Da die Einrichtung eine eigene IT-Abteilung unterhält, ging es in unserem Projekt primär um die Ausarbeitung einer den Anforderungen entsprechenden technischen Lösung und der Definition der möglichen Implementierungsschritte. Die Einführung selbst sollte die interne IT-Abteilung übernehmen, während die Techniker der Sysfacts AG bei der Konfigurationsoptimierung unterstützen sollte.

Lösung.

Im ersten Schritt legte die Einrichtung des Bundes ihre Ideen und Wünsche dar und definierte sehr anwendungsbezogen, was sie von einer zukünftigen Lösung erwartet. Diese Informationen verarbeitete das Team der Sysfacts gemeinsam mit den Projektverantwortlichen in einem gemeinsamen Workshop zu einer Liste von technischen Anforderungen mit entsprechenden Prioritäten. Auf Basis dieser Anforderungen, erfasste das Beraterteam alle denkbaren Lösungen am Markt, qualifizierte diese vor und arbeitete die Optionen in eine Entscheidungsvorlage ein. Die Verantwortlichen der Bundeseinrichtung konnten auf Basis dieser vorqualifizierten und stark mit Informationen angereicherten Entscheidungsvorlage zwei denkbare Lösungen bestimmen und damit für die Evaluierungsphase qualifizieren.

In Vorbereitung der Evaluierungsphase erarbeitete das Team einen Testfallkatalog, der auf den eingangs definierten Anforderungen basierte. Im nächsten Schritt installierten die Sysfacts -Techniker beide denkbaren Lösungen im SF Lab und bauten die Eigenheiten der Kundenumgebung nach. In diesem realitätsgetreuen Versuchsaufbau konnten die Berater und Techniker alle Anforderungen des Kunden durchspielen und entsprechende Performance- und Sicherheitsanalysen durchführen.

Nach der erfolgreich absolvierten Evaluierungsphase übergab Sysfacts die Ergebnisse in Form eines Reports und einer Entscheidungsvorlage an die IT-Leitung der Bundeseinrichtung. Diese folgte dem Rat unserer Berater und startete die Implementierung der Lösung: Ein Citrix XenDesktop VDI-Cluster mit NVIDIA Servergrafikkarten und der NVIDIA GRID Technologie. Als Hypervisor nutzt der Kunde Citrix Hypervisor, da er sich so konsequent wie möglich im Citrix Universum aufhalten möchte.

Im Anschluss an die Implementierung unterstützten die Sysfacts-Experten auf dem Gebiet VDI und Desktop-Virtualisierung bei der Abstimmung der Feinparameter und dem abschließenden Benchmarking.

Lessons Learned.

Da der Kunde bisher keine Erfahrung mit dem Thema 3D-Virtualisierung hatte, bestand die erste Herausforderung für das Team der Sysfacts darin, das Verständnis für diesen sehr speziellen Aspekt der Desktop-Virtualisierung herzustellen. Hier konnten die erfahrenen Berater und Techniker auf das SF Lab zurückgreifen und Wissenstransfer auf Basis einer „lebenden Umgebung“ realisieren.

Im Laufe des Projektes stellte sich auch für den Kunden mehr und mehr heraus, dass eine VDI-Umgebung, die auch anspruchsvolle Applikationen bedienen kann, den bisher hohen Aufwand zur Beschaffung, Verteilung und Wartung von Hardware stark verringern kann. Insbesondere die flexible und bedarfsgerechte Zuweisung von Ressourcen stellt sicher, dass jeder Mitarbeiter immer eine ausreichende Leistung zur Verfügung hat und seinen Arbeiten entsprechend komfortabel nachkommen kann.

Auf Basis der durch die VDI-Umgebung gewonnenen Flexibilität plant die Bundeseinrichtung für die Zukunft eine liberalere Endgeräte-Strategie. Da die VDI-Umgebung vollständig im Endgerät isoliert ist, möchte die Organisation den Mitarbeitern zunehmend den Zugriff von eigenen Endgeräten gestatten und eine Bring-your-own-Device-Strategie implementieren.

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