KURZ EINGEORDNET

Eine Citrix-Alternative muss die benötigten Anwendungen zuverlässig bereitstellen. Ob dafür RDS, browserbasierte Zugänge oder eine andere Plattform passen, hängt von Anwendungen, Endgeräten und Betriebsanforderungen ab. Ein Pilot mit echten Arbeitsabläufen ist aussagekräftiger als ein Funktionsvergleich.

AUF EINEN BLICKSCHEMATISCHE EINORDNUNG
01

Anwendungen

Fachanwendungen, Profile und Schnittstellen

02

Arbeitsplatz

Endgeräte, Drucker, Scanner und Verbindungen

03

Betrieb

Zugriffsschutz, Updates und Support

Zuerst klären, was heute wirklich genutzt wird

Citrix kann einzelne Anwendungen oder komplette Desktops bereitstellen. Erfassen Sie deshalb nicht nur installierte Produkte, sondern die Abläufe dahinter. Eine selten genutzte Fachanwendung mit Spezialdrucker kann für die Auswahl wichtiger sein als hundert Standardarbeitsplätze.

  • Anwendungen und unterstützte Betriebssysteme mit den Fachbereichen erfassen.
  • Profilverwaltung, Anmeldung, MFA und externe Zugriffe berücksichtigen.
  • Drucken, Scannen, Audio, Video und USB-Geräte im tatsächlichen Einsatz testen.

Alternativen anhand dieser Anforderungen vergleichen

RDS kann für Windows-Anwendungen geeignet sein. Browserbasierte Zugänge wie Kasm können weitere Einsatzfälle abdecken, ersetzen aber nicht automatisch alle Citrix-Funktionen. Auch der Weiterbetrieb oder eine Anpassung der vorhandenen Citrix-Umgebung gehört in einen sachlichen Vergleich. Entscheidend sind Gesamtkosten und Betriebsfähigkeit, nicht allein der Preis der Zugangssoftware.

Mit einer repräsentativen Nutzergruppe beginnen

Wählen Sie im Pilot nicht nur einfache Standardarbeitsplätze. Nehmen Sie die schwierigen Anwendungen, einen entfernten Standort und die benötigte Peripherie dazu. Legen Sie vorab fest, woran der Fachbereich einen erfolgreichen Test erkennt. Erst danach lassen sich Aufwand, Migrationsreihenfolge und notwendiger Parallelbetrieb belastbar planen.

FÜR IHRE PLANUNG

Diese Fragen sollten geklärt sein

  1. Welche Arbeitsabläufe müssen unverändert funktionieren?
  2. Welche Hersteller unterstützen die geplante Bereitstellung?
  3. Sind Lizenzierung, Betriebsaufwand und Parallelbetrieb mitgerechnet?
FACHLICHE GRUNDLAGEN

Funktionen, Lizenzbedingungen und Supportzusagen können sich ändern. Prüfen Sie die Angaben für die eingesetzte Version und Ihren Vertrag.